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Handball: (VfL Eintracht Hagen v. 1863 e. V.)
 
Personifizierte Handballkompetenz

Mit Gustl Wilke vollendet einer der bekanntesten Spieler, Trainer und Funktionäre aus Reihen des VfL Eintracht Hagen am Sonntag, 25. April, das 60. Lebensjahr. Nur einen Steinwurf vom legendären Sportplatz an der Rehstraße, der als Wiege des Handballs in Westfalen gilt und zu Glanzzeiten Heimstätte des TV Eintracht Hagen in der höchsten deutschen Spielklasse war, aufgewachsen, fand er über seinen sechs Jahre älteren Bruder Ralf zum Handball. Und als einer der besten Feldhandballer in Deutschland sollte er Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre ganz wesentlich an der Rückkehr des Grün-Gelben in die nationale Spitzenklasse beteiligt sein. Seite an Seite mit seinem Bruder sorgte Gustl Wilke in der Halle mit dem Durchmarsch bis in die Regionalliga und auf dem Feld mit den Aufstiegen von der Verbands- bis in die Bundesliga für Furore. Nach dem Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft 1971 zogen die Grüngelben im ersten Bundesligajahr auf Anhieb in das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft ein. 1973 übernahm Gustl Wilke als Spielertrainer sowohl auf als auch außerhalb des Spielfeldes die Verantwortung beim Wehringhauser Traditionsverein - mit Erfolg: Abermals führte er den Traditionsverein bis in das Halbfinale um die nationale Handballkrone.
Zu diesem Zeitpunkt war Gustl Wilke, der am 25. April 1944 das Licht der Welt erblickt hatte, trotz seiner gerade einmal 29 Lenze bereits ein erfahrener Trainerfuchs. Bereits mit 18 Jahren hatte er als A-Jugendtrainer beim VfL Eintracht fungiert, dann mit 20 Jahren das Traineramt beim DJK Schwarz-Gelb Hagen übernommen, mit dem er insgesamt zehn Aufstiege auf dem Feld und in der Halle bejubeln konnte. Nach weiteren Trainerstationen bei UTG Witten, in der Regionalliga beim VfL Eintracht Hagen und bei VfK Iserlohn führte er als verantwortlicher Mann am Spielfeldrand den Hasper SV von der Bezirksklasse über die Landes- und Verbandsliga bis in die Oberliga. 1990 übernahm Gustl Wilke das Traineramt bei den Handballerinnen von Borussia Dortmund. Und auch in der benachbarten Bierstadt wurde sein Name schnell mit einem grandiosen Aufschwung in Verbindung gebracht. Nach dem Aufstieg 1991 von der Regionalliga in die 2. Bundesliga gelang 1993 im zweiten Anlauf der Sprung in das nationale Oberhaus, wo die Wilke-Schützlinge weiter für Furore sorgen sollten. 1994 standen die BVB-Damen im Endspiel um den deutschen Handballpokal und qualifizierten sich für den Europapokal der Pokalsieger. 1996 und 1997 beendeten die Dortmunderinnen die Spielzeit jeweils als Dritte und gewannen 1997 erstmals den deutschen Handballpokal. Doch damit war der Erfolgshunger keinesfalls gestillt. Denn im gleichen Jahr zog das Wilke-Team in das Endspiel um den europäischen EHF-Cup gegen R.O. Ljubljana ein. Dabei stellten die Borussinnen einen Weltrekord im Frauenhandball auf: Denn sage und schreibe 8.700 Zuschauer sahen das Finale in der Dortmunder Westfalenhalle. 1998 belegten die Schwarzgelben abermals den 3. Platz in der Bundesliga und standen erneut im DHB-Pokalfinale, ehe sich Gustl Wilke 1999 als Deutscher Vizemeister von der Kommandobrücke der Dortmunderinnen verabschiedete. Von 1999 bis 2001 fungierte Gustl Wilke wieder als Trainer des VfL Eintracht in der 2. Bundesliga und Regionalliga, seit dem ist er deren Sportlicher Leiter. Ganz nebenbei hat der Erfolgscoach, der in Haspe ein Sportgeschäft betreibt, zwischenzeitlich mit der Damenmannschaft der Ruhr-Universität Bochum die Deutsche Hochschulmeisterschaft gewonnen und 1995 als Co-Trainer der Damen-Nationalmannschaft seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz weitergegeben. Außerdem betreute er mehrere Jahre die deutsche Studenten-Nationalmannschaft der Damen, mit denen er 1998 in Breslau den 5. Platz bei den Weltmeisterschaften belegte. Auch beruflich ist Gustl Wilke ein Aufsteiger-Typ: Seine Werdegang vom gelernten Schlosser über eine Umschulung zum Vermessungstechniker, den Besuch der Abendschule und die Begabtensonderprüfung zum Studium an der deutschen Sporthochschule in Köln ist sicherlich außergewöhnlich. Seit 1972 arbeitet er als Sportdozent für Handball und Hockey, zeitweilig auch für Basketball und Fußball, an der Ruhr-Universität in Bochum. Auch hier hat er sich nicht auf den Lorbeeren ausgeruht, sondern sich durch zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, der Erstellung der Handball-Richtlinien für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen und als Autor von verschiedenen Handball-Lehrbüchern einen Namen gemacht.


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Artikel vom 21.04.2004, 09:24 Uhr
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