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Federfußball:
(FFC Hagen)

Ruhrolympiade mit buntem Spektakel eröffnet

Mit einer gut vierstündigen Eröffnungsfeier auf dem Hagener Friedrich-Ebert-Platz wurde die 44. Ruhrolympiade in Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis am Mittwochabend offiziell eröffnet. Der bunte Programmreigen spannte sich von rockigen Klängen mit der Band „Sky Dogs“, die immer wieder mit ihrer Vielseitigkeit überraschten, über die obligatorischen Grußworte bis hin zu Sportvorführungen wie Taekwondo (TSV Hagen 1860), Trampolinspingen (TV Elsey) und Einradfahren (TSV Hagen 1860). Und dies vor einem großen Publikum. Denn vor der Bühne tummelten stets zwischen 200 und 500 Gäste. Höhepunkt war der feierliche Einmarsch der 17 beteiligten Städte und Kreise sowie der Gäste aus Hagens russischer Partnerstadt Smolensk, die an den Leichtathletikwettbewerben teilnahmen. Während das Interesse seitens der Hagener Bevölkerung riesig war, fanden nur gut drei Sportlerinnen und Sportler den Weg zur Eröffnungsfeier. Wohl auch, weil am Donnerstag der wichtigste Wettkampftag der Ruhrolympiade auf dem Programm steht. Hagens Oberbürgermeister Peter Demnitz verwies auf die Tatsache, dass die Ruhrolympiade mit ihren gut 9.000 Starterinnen und Startern den Olympischen Spielen von Peking im Jahre 2008, an denen rund 10 000 Sportler teilnehmen werden, kaum nachsteht. Allein im Reich der Mitte dauern die Wettkämpfe fast drei Wochen, während in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis nur sechs Wettkampftage eingeplant sind. Das erfordere eine organisatorische und logistische Meisterleistung, so Hagens erster Bürger weiter: „Deshalb bin ich froh, dass Europas größter Nachwuchssportwettkampf auf zwei Schultern ruht", dankte Demnitz der Hagener Sportjugend und der Sportjugend des Ennepe-Ruhr-Kreises für die perfekte Zusammenarbeit bei der Ausrichtung. Ein Dank gab es auch für die vielen ehrenamtlichen Helfer sowie für die Partner und Sponsoren – allen voran die Sparkasse Hagen, die Hagenbad AG, Mark E und die Hagener Straßenbahn AG – ohne deren Unterstützung eine solche Mammutveranstaltung mit mehr als 30 Sportarten schlichtweg nicht durchführbar wäre.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 08.06.2007, 11:06 Uhr

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