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Federfußball:
(FFC Hagen)

Titelrennen so gut wie entschieden: FFC Hagen ist deutsche Meisterschaft kaum noch zu nehmen

 
(ktr) Man muss wohl kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass der deutsche Federfußballmeister 2010 auch der Titelträger im Jahre 2011 sein wird. Obwohl der 13-malige Champion FFC Hagen beim dritten Rundenspieltag der Saison in Lippstadt auf den im Urlaub weilenden WM-Dritten David Zentarra verzichten musste, ließ der Spitzenreiter keinen Zweifel daran aufkommen, wer die unangefochtene Nummer eins in Deutschland ist. Abwechselnd unterstützt von Marius Stupp, Florian Krick und Oliver Loewen kam das Team um Sven Walter und Michael Kowallik nach dem lockeren 21:10, 21:13 Auftaktsieg gegen die zweite Mannschaft des SV Haspe 70 zu einem 21:16, 21:12 im vereinsinternen Duell gegen den FFC Hagen 3 und einem ungefährdeten 21:11, 21:10 gegen Kellerkind Dortmunder TG. Lediglich beim 16:21, 21:18, 21:18 über den TV Lipperode musste der Spitzenreiter zum zweiten Mal in dieser Saison einen Satz abgeben. Gleichwohl ist Sven Walter & Co bei acht Punkten Vorsprung auf Verfolger SV Haspe 70 und noch vier auszutragenden Spielen der Titel wohl allenfalls noch theoretisch zu nehmen.

Größter Gewinner des Spieltages war der FFC Hagen 2. Zwar musste die Mannschaft kurzfristig auf den erkrankten Karsten-Thilo Raab verzichten, gleichwohl wahrten Oliver Loewen und Sarah Walter dank der Unterstützung durch Norman Krause in Lippstadt ihre weiße Weste und kamen zu Siegen gegen den Cronenberger BC (21:18, 21:14), die Dortmunder TG (21:6, 21:11) und Vizemeister CP Gifhorn (21:11, 21:14). Zudem hob der DFFB-Vorstand die umstrittene Sperre gegen Oliver Loewen vom ersten Rundenspieltag rückwirkend auf und sprach der Mannschaft die sportlich errungen Punkte zu, so dass die FFC-Reserve nun nur zwei Zähler hinter dem Tabellenzweiten aus Haspe auf Tabellenplatz 4 liegt.

Punktgleich ist auch der FFC Hagen 5 mit Marius Stupp, Alexander Prochsaka, Laura Wildner und Christopher Zentarra als Tabellenfünfter. Nach der Niederlage gegen die eigene erste Mannschaft bezwang das Quartett den Tabellenzweiten SV Haspe 70 mit 21:19, 21:19, musste sich dann aber etwas überraschend dem Cronenberger BC mit 21:17, 17:21, 14:21 geschlagen geben.

In der 2. Bundesliga bleiben beide Mannschaften des FFC Hagen im Aufstiegsrennen und rangieren als Dritter beziehungsweise Fünfter nur zwei Zähler hinter einem Aufstiegsrang. Beim Rundenspieltag in Lippstadt unterlag der FFC Hagen 4 um Norman Krause, Yvo Rüsseler, Olaf Völzmann und Katharina Schütz gegen Spitzenreiter TV Lipperode 2 glatt mit 9:21, 15:21 und hatte auch gegen die Drittvertretung des SV Haspe 70 mit 14:21, 16:21 das Nachsehen, konnte dann aber gegen den TV Lipperode 3 beim 10:21, 18:21 punkten, ehe das vereinsinterne Duell gegen den FFC Hagen V unglücklich 21:11, 16:21, 19:21 verloren ging. Dabei musste die Mannschaft sicherlich auch der tatsache Tribut zollen, das Hauptangreifer Norman Krause an diesem Tage auch in der Bundesliga bei der 2. Mannschaft aushelfen musste.

Beim FFC Hagen 5, der auf Bernd Stammnitz und Emanuele La Versa verzichten musste, gab Michael Vollmer sein Debüt. Gemeinsam mit Florian Krick und Dimitrios Toggas unterlag er gegen die Dortmunder TG 2 13:21, 17:21, gegen den TuS Hilden mit 21:17, 16:21, 18:21 und gegen Spitzenreiter TV Lipperode 2 mit 10:21, 18:21. Katerstimmung herrscht hingegen beim VfL Eintracht Hagen. Nach dem Bundesligaabstieg im Vorjahr hat der Verein nun den sportlichen Tiefpunkt erreicht: Zum zweiten Mal in Folge konnten die Wehringhauser kein Team für den Rundenspieltag stellen und stehen somit als Zwangsabsteiger in die Oberliga fest. Alle bisherigen Spiele des VfL Eintracht wurden aus der Wertung genommen. Ob es einen Neuanfang in der dritthöchsten deutschen Spielklasse geben wird, ist noch offen.

In der Oberliga bleibt der FFC Hagen nach dem dritten von vier Rundenspieltagen weiter im Aufstiegsrennen hinter drei Mannschaften des SV Haspe 70. Die Mannschaft um Franziska Schütz, Sarah Rüth, Melina Spengler und Routinier Uwe Walter unterlag in Lippstadt gegen den TV Lipperode 4 mit 17:21, 6:21, bezwang aber die fünfte Mannschaft des SV Haspe 70 mit 21:13, 21:16 und die vierte Mannschaft des SV Haspe 70 mit 9:21, 21:11, 21:8 und schob sich auf den vierten Tabellenplatz – nur vier Punkte hinter einem Aufstiegsrang, so dass theoretisch beim Saisonfinale am 11. September im Haspe noch der Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht werden könnte.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 28.06.2011, 13:11 Uhr

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